Störfelder, Herde, Narben PDF Drucken E-Mail

Störfelder, Herde, Narben

Jede chronische Erkrankung kann störfeldbedingt sein.

Frühere Erkrankungen, die z.B.  unterdrückend mit Kortison behandelt wurden, können zu einem Störfeld werden.
Da Organe und Organsysteme miteinander funktionell verbunden sind, wirken sich Störungen in einem Bereich
zwangsläufig auch auf andere Systeme aus.

Diese Fernwirkung erfolgt hämatogen, lymphogen, nerval, endokrin, mesenchymal und energetisch.

Auch Narben gehören zu den Störfeldern, und können an jeder Stelle des Körpers zu einer chronischen Erkrankung führen.

Beim Pferd gehören zu den häufigsten Störfeldern durch Narben die Kastrationsnarbe und die Brandnarbe.
Dies trifft verstärkt zu, wenn sich die Narbe innerhalb eines Meridian-Verlaufs befindet.
Aber auch der Bauchnabel kann zu einem Störfeld werden.
Des weiteren Frakturen, Brüche, bzw. jede Struktur, die einmal verletzte wurde.

Allerdings muss nicht jeder Herd oder jede Narbe zu einem Störfeld werden.
Es muss zwischen potentiellen und aktiven Herde, bzw. Störfeldern unterschieden werden.
Auch da  sind die Testmethoden der AK wertvolle Instrumente zur Diagnose.

Bei Vorhandensein von Herden ist der Lymphabfluss gestört. Daher muss die Therapie immer durch Methoden
zur Verbesserung des Lymphabflusses ergänzt werden.

Hier bietet sich die Behandlung der neurolymphatischen Punkte an.

Zur Entstörung von Narben haben wir unterschiedliche Möglichkeiten.
Zum einen können Narben gezielt mit Laser entstört werden, aber auch die Massage mit einer Elektro-lyth-Salbe
(z.B. APM-Salbe) hat sich bewährt.
Bei Kastrationsnarben sollte damit aber extrem vorsichtig umgegangen werden, da es zu extrem großen Ödemen an der Kastrationsnarbe durch die Salbe kommen kann.

Auch Magnete und die Neuraltherapie haben sich als wirkungsvoll erwiesen.

 

Kastrationsnarben und Brandzeichen  sind Narben, die zu den häufigsten Störfeldern zählen.

Besonders, wenn sie im Verlauf eines Merdians liegen.